Methoden

 

Methoden

Die Datenanalyse stellt den Kern der ISDA dar. Sie wird in unserem Hause maschinell durchgeführt. Dazu verwenden wir statistisch-analytische Verfahren und koppeln diese an fachliche Fragestellungen aus der Versicherungspraxis. So können wir Dateninkonsistenzen, Bearbeitungsfehler und deren Entstehungsursachen aufdecken.

Die Datenanalyse lässt sich in die folgenden fünf Schritte unterteilen:

 

  • 1. Datenüberprüfung Open or Close

    Schritt1

    Wir validieren das von Ihnen gelieferte Datenmaterial und koordinieren sowie verzahnen die verschiedenen Datenbanken. 

    Ziel der Untersuchung ist es, die Datenqualität zu bestimmen und die Daten fachlich korrekt zu interpretieren.

    Zusätzlich prüfen wir in diesem Schritt Ihre Daten auf Plausibilität und Konsistenz. Oft werden dabei schon erste Bearbeitungsfehler anhand widersprüchlicher Werte festgestellt.

  • 2. Kennzahlenvergleich Open or Close

    Schritt2

    Durch unsere langjährige Erfahrung in der Versicherungswirtschaft wissen wir, welches die sensiblen Kennzahlen sind, anhand derer sich die Schadenbearbeitungsfehler feststellen lassen.

    In der Regel dienen die Kennzahlen, die in dieser Phase ermittelt werden, als Grundlage für die weiterführenden Analysen. Falls gewünscht, kann ein Benchmarking Ihrer Schadenkennzahlen durchgeführt werden.

  • 3. Prüfregeln Open or Close

    Schritt3

    Bei der ISDA kommt ein von der Jakoby GmbH entwickelter Katalog von Prüfregeln zum Einsatz.

    Unter einer Prüfregel verstehen wir ein Kriterium, das die Daten eines Schadenfalls - bei korrekter Bearbeitung - erfüllen müssen, wie z.B. den korrekten Abzug des vertraglich geregelten Selbstbehaltes. Auch schadenfallübergreifende Bearbeitungsfehler, wie mehrfach angelegte Schäden, werden auf diese Weise identifiziert.

  • 4. Ähnlichkeitsanalyse Open or Close

    Schritt4

    Die Ähnlichkeitsanalyse ist ein statistisch-analytisches Verfahren, welches zur Schätzung von Überzahlungen verwendet werden kann.

    Das Verfahren setzt sich aus zwei Teilschritten zusammen:

    1) Bildung von Gruppen ähnlicher Schadenfälle

    2) Ermittlung eines potenziellen EWN (=Entgangener wirtschaftlicher Nutzen) für jeden Schadenfall basierend auf den Abweichungen der einzelnen Leistungskosten innerhalb von  Gruppen ähnlicher Schadenfälle

    Hierbei werden bewährte Verfahren aus der Tarifierung mit analytischen Verfahren aus anderen Anwendungsgebieten gekoppelt.

  • 5. Mustererkennung Open or Close

    Schritt5

    Unter Verwendung der bisher erlangten Ergebnisse wird in dieser Phase nach Entstehungsmustern für den EWN gesucht.

    Etablierte sowie neu entwickelte Algorithmen decken verhältnismäßig kleine Mengen von Schadenfällen auf, die einen hohen EWN aufweisen.

    Sie sind Indizien für eine fehlerhafte Schadenbearbeitung. Der kausale Zusammenhang zwischen der Musterbeschreibung und dem EWN kann bei Bedarf durch eine stichprobenhafte Akteneinsicht bestätigt werden.

Jakoby GmbH

Unternehmensberatung
Hurststr. 23
53783 Eitorf
Tel.: 02243. 900 832
Fax: 02243. 900 833
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!